allgemeine Bautipps

Servos wieder lösbar einkleben

Wer kennt das nicht? Ein Servo muss an einer so unzugänglichen Stelle montiert werden, dass ein Verschrauben nicht ohne Weiteres möglich ist. Verkleben ist also angesagt, aber was, wenn das Servo mal einen Defekt hat? Wer nicht auf Tesa Power Straps vertrauen will, kann hier zu großem Schrumpfschlauch, wie er auch für Inline-Akkupacks verwendet wird, greifen. Einfach um das Servo gelegt, mit einem Fön oder Heißluftgebläse geschrumpft, fertig! Den Schrumpfschlauch auf der zu verklebenden Stelle ganz leicht anrauen, und das so geschützte Servo z. B. mit 5-Minuten-Epoxy oder Heißkleber ins Modell kleben. Muss das Servo ausgetauscht werden, kann der Schrumpfschlauch einfach mit einem Bastelmesser aufgeschnitten werden, und dann nach Entnahme des Servos die Klebereste leichter entfernt werden.

Leichte spaltfüllende Spachtelmasse

Wer leichte Spachtelmasse mit spaltfüllenden Eigenschaften braucht, aber keine Microballons zum Mischen mit Epoxyd-Harz hat, kann auf Balsastaub zurückgreifen. Einfach bei den anfallenden Schleifarbeiten den Staub sammeln (Bei mir kam nach einem selbstgebauten Modell fast eine Dose zusammen), und bei Bedarf in den Kleber rühren. Ist die Masse getrocknet, lässt sie sich bei hohem Staubanteil auch hervorragend schleifen.

5-Minuten-Epoxy ohne Waage genau mischen

Eine Besonderheit an Epoxyd-Harz ist, dass dieses nur vollständig austrocknet, wenn das Mischungsverhältnis von Harz und Härter exakt stimmt. Hat man keine milligramm-genaue Waage, ist die korrekte Mischung kleiner Mengen häufig ein Glücksspiel. Hilfreich sind hier große Spritzen (Einfach in der Apotheke fragen), in die die Komponenten umgefüllt werden. Da bei 5-Minuten-Epoxy i.d.R. 1:1 gemischt wird, einfach beide Spritzen gleich weit ausdrücken, was mit Hilfe der Skala leicht gelingt. So gelingen auch bei kleinen Mengen perfekte Mischungsverhältnisse.

Weiterer Vorteil: Da in den Spritzen keine Luft ist, wie in einer halbleeren Flasche, hilft ein kleiner Druck, schon kommt der Kleber. Bei einer nicht auf dem Kopf gelagerten halbleeren Flasche geht das Geduldspiel los, bis der erste (weil zähe) Kleber zum Ausgang der Flasche gelaufen ist und ausgedrückt werden kann.