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Dienstag, 3. April 2007, 22:26

Empfänger-Servo Problem

Hallo!
Ich habe ein Problem!
Ich habe heute die Conrad Servos für meinen Dizzy bekommen. Natürlich habe ich gleich mal probiert, ob alles funzt. Hat es zunächst auch. Plötzlich haben die Servos wie verrückt gezuckt und ich hab´gedacht, dass der Akku wohl mal geladen gehört. Ich hab also dem 4x1/3AAA 180mAh KAN-Akku einen Graupner Stecker verpasst damit er in mein Ladegerät (Graupner Ladekabel) und in den Empfänger (Futaba R114F) passt. Ich hab dann mit 100mAh geladen und nach 20min wurde schon abgeschaltet. Danach ging gar nix mehr. Jetzt zucken die Servos nicht mal mehr!
Woran könnte das liegen? Empfänger am A.... oder die Servos? Ich habe allerdigs ein drittes Servo getestet- Ohne Erfolg. Auch ein Umdrehen der Stecker bringt nix. :cry: :cry:

Gruß
D.

2

Dienstag, 3. April 2007, 22:36

Was ist denn das für eine Testmethode? Stecker umdrehen? Probierst du immer so lange rum bis alles raucht und du dann sicher sagen kannstmt, dass es nu im Eimer ist?
Sorry - sollte nich bös sein. Wie wär's erst mal mit messen? Wie viel Spannung kommt ausm Akku? Ist die Polung sicher richtig? Hast du einen anderen Akku zum Testen?

3

Dienstag, 3. April 2007, 22:55

Ja Ja, ich weiß!! Ich bin kein Elektro-Checker!
Der Akku ist neu - heute gekauft. Multimeter etc hab´ ich keins. Das Ladegerät hat aber was um die 4,8 V angezeigt. Ich gehe davon aus, dass der Akku voll ist. Einen zweiten hab´ich auch, allerdings muss muss ich den erst laden.
Kann der Empfänger abrauchen, wenn ich den Stecker falsch rum reinstecke? Am Empfänger ist nirgends eine Steckrichtung vorgegeben. Im Shop hat der Verkäufer mir gesagt, dass der Stecker für meinen Empfänger passt- "einfach reinstecken"!
Den "alten" Akkustecker hab ich abgezwickt und das neue Kabel !übergangsweise! -zum Testen "drangezwirbelt" --> Kann es sein, dass ich jetzt zu viel Widerstand habe und am Empfänger nix mehr ankommt? Dann werde ich mir mal Stecker besorgen.

Ich bin übrigens für Kritik offen!! Ein Einsteiger macht Fehler, muss 2x kaufen, etc. Wie gesagt, Alles Elektrotechnische, bis auf´s Lampen aufhängen ;) ist bis jetzt voll an mir vorbeigelaufen.

Gruß
D.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baku« (4. April 2007, 08:17)


4

Mittwoch, 4. April 2007, 10:42

Dann wollen wir dich mal tieferlegen! Wie der Empfänger auf Verpolung reagiert ist nicht sicher voraus zu sagen. Im schlimmsten Fall raucht er ab. Wenn du ihn nur gaaaaanz kurz falsch anschließt kann es sein, dass er es überlebt.
4,8V ist zwar eigentlich etwas wenig, mein Ladegerät zeigt bei 4 Zellen mehr an, aber die 4,8V sollten eigentlich für moderne Empfänger (und Servos) reichen.
Das mit dem Verzwirbeln ist nicht schön, zum Testen aber "tolerierbar". Wichtig ist, dass du keine Kurzschlüsse fabriziest und immer genau prüfst, dass rot an rot an plus kommt und schwarz an scwarz an minus. Zwei verzwirbelte Kabel die nicht genug Strom für einen Empfänger durchlassen kann nicht sein. Bei Motoren solltest du mit solchen Experimenten aber spätestens aufhören. Da fliessen Ströme, die auch schon mal ne schlechte Steckerverbindung zum abrauchen bringen. Da sollte nicht mehr gezwirbelt werden!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »xnalpf« (4. April 2007, 10:43)


5

Mittwoch, 4. April 2007, 12:18

Vielen Dank erst mal für die Hilfe!
Ich habe das rote mit dem roten und das schwarze mit dem schwarz-roten verzwirbelt. Beim Laden hab ich auch rot an rot an plus angeschlossen. Aber am Empfänger ist ja nichts gekennzeichnet!
edit:
So, jetzt habe ich den 2. Akku geladen (ca.5,8 V!), und hab´ einfach nochmal angesteckt (schwarz unten!) und es funktioniert wieder! Ich versteh´ zwar nicht ganz warum, aber so isses!!
Es scheint am 1. Akku zu liegen. Vielleicht ist er hinüber!

Was für eine Steckerverbindung ist denn empfehlenswert?
Ich habe ein Kabel mit Graupnerstecker, der an Empfänger und Ladegerät passt. Das wollte ich als "Adapterkabel" für meine Akkus verwenden und so immer den Akku wechseln können. Hätte auch den Vorteil, dass ich nicht immer am Empfänger die Stromversorgung kappen müsste. Der sieht mir mechanisch nicht so belastbar aus.
Ich möchte 2 leichte Akkus, die jeweils 1-2 Std dizzen ermöglichen sollten (180 + 300mAh) verwenden.

Gruß
D.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baku« (4. April 2007, 12:20)


6

Mittwoch, 4. April 2007, 12:19

Bei mir sind 4.8V auch zu wenig das geht dann für einen korzen moment aber dann fällt die Spannung fom Akko schnell ab und man ist deutlich unter 4.8V.
Wenn du jetzt irgend ein Messgerät hätest köntest du mal unter belastung von Servos und Empfenger messen wie viel V der Akku noch hat.
Ich würde es halt mal mit einem anderen Akku versuchen denn du zuerst lädst.Wegen dem Empfänger wenn auf dem nichts drauf steht sollte eigendlich etwas in der Gebrauchsanweisung stehen.

Gruss Jetstream

7

Mittwoch, 4. April 2007, 12:32

@jetstream1
Ich habe mir gerade den Akku, den ich gestern gekauft habe angesehen und den Schrumpfschlauch beim Kabelanschluss mal aufgemacht. Der war total verbogen und kurzgeschlossen! Der Pluspol war auf den Minuspol gebogen. Das hat man vorher nicht gesehen. Ich werde jetzt mal versuchen den Akku zu entladen und neu zu laden. Vielleicht ist ja zu retten. Umtauschen kann ich Ihn wohl nicht mehr, weil ich den Stecker abgezwickt habe :evil: Am Ende hab´ den Bock aber auch selber geschossen ;(

Was komisch ist, ist folgendes:
Ich habe gestern abend den 2.Akku (4,8V, 180mAh) am Empfänger gehabt und es ist nichts passiert. Vorhin habe ich Ihn mit 100mAh (weniger geht nicht!) geladen und das Ladegerät hat nach 3-4 Minuten abgeschaltet (5,8V in der Anzeige) und jetzt geht´s wieder?? Ich glaub´nicht so recht an die Selbstheilung von Empfängern oder Akkus.

In der Bedienungsanleitung steht nur drin, welcher Steckplatz für welches Ruder vorgesehen ist.- War im Paket mit der Funke. Der Empfänger soll aber mit 3V klarkommen.

gruß
D.

8

Mittwoch, 4. April 2007, 12:35

Für einen SAL-Segler hat mir ein Kollege ein recht gutes System eingebaut: Im Empfänger steckt ein Kabel, an dessen Ende eine kleine Platine mit zwei Stiften angelötet ist. Also quasi ein "Verlängerungskabel". Diese Platine ist senkrecht in das EPP eingeklebt, so dass die Stifte waagerecht (parallel zur Tragfläche) aus der Tragfläche rausschauen. Am Akku hab ich dann einfach ein Kabel von einem alten Rechner angelötet (Festplatten-LED-Kabel). Das kann ich nun bequem aufstecken (wie ein schalter) oder abziehen und dann an das Ladegerät anstecken. Und der Empfänger wird entlastet.

9

Mittwoch, 4. April 2007, 12:53

Ich kann also für den Segel Dizzy "irgendeine Steckverbindung" basteln. "+" an "+" und "-" an "-" versteht sich. Ich muss mir halt doch noch ´nen Lötkolben kaufen. Reichen 30-60W für diese Zwecke? Oder sollte es mehr sein?

Wenn ich den Dizzy motorisiere, nehme ich "Goldstecker" vom "C" für die Steckverbindungen ist das OK?

Gruß
D.

10

Mittwoch, 4. April 2007, 14:03

Genau so ist es. Goldstecker sind auch gut. Ich benutze die Tamiya Stecker vom Conrad. Ein Kollege hat immer rumgemeckert ich solle doch bitte die kleinen Goldstecker nehmen, die Tamiyas wären schrott. Bis er dann mal genau hingeschaut hat und gesehen hat, dass die auch Goldkontakte haben...
30Watt reichen für alle Arbeiten mit üblichen Bauteilen/Kabeln. Bei dickeren Kabeln (Motoren, 5A und mehr) sollten die 60 Watt auch reichen. Mehr schadet meist eher weil die Kabel zu heiß werden und sich die Isolierung auflöst. Am besten ist natürlich eine geregelte Lötstation.

11

Mittwoch, 4. April 2007, 16:09

So, nachdem das jetzt mit dem Empfänger zu klappen scheint,
hab´ich gleich mal weitergebaut. Ist es normal, dass die Servos in Nullstellung nicht 100% gleich sind? ein Servohörnchen lässt sich nicht senkrecht stellen. Je nach Zacke im Zahnrad steht es vor oder zurück.
Kann man das irgendwie zentrieren?
wenn nicht werde ich versuchen es über die trimmung wegzubekommen und zu speichern. ich glaube sowas in der Art bei der T4 EX gelesen zu haben.

Gruß
D.

12

Mittwoch, 4. April 2007, 16:15

Genau dafür ist die Trimmung da...

13

Mittwoch, 4. April 2007, 17:38

Danke für die Hilfe!

14

Mittwoch, 4. April 2007, 19:05

Zum Thema "Akku an Empfänger anschließen": Der Akku kann normalerweise auf jeden Servo-Steckplatz gesteckt werden, und die Polung muss genau wie bei den Servos sein. Die Servos haben ja logischerweise den gleichen Stecker, aber mit drei Adern voll belegt. Die Farben sind oft rot (plus), braun oder schwarz (minus) und orange (Impulssignal). Beim Akku fehlt einfach die Impulsleitung, rot und braun orientieren sich dann an den Servos. Die Polung ist normalerweise entweder irgendwo auf dem Empfänger aufgedruckt, oder aber in der Anleitung des Empfängers abgebildet.

Ja, bei den Conrad-Billig-Servos kann die Nullstellung der Rasten von Servo zu Servo etwas schwanken. Und der Stromverbrauch ist auch recht hoch, wodurch ein Akku schneller in die Knie gezwungen wird.

Gruß
Jan